Tipps für die perfekte Karaoke-Party

Sie planen eine Karaoke-Party und wissen noch nicht so richtig, auf was Sie achten müssen?

Worauf kommt es an, damit die Karaoke-Party funktioniert? 

Hier kommen die 10 besten Tipps für eine gelungene Karaoke-Veranstaltung:

1. Die Technik

Auch wenn es im Grunde nicht viel mehr braucht, als eine Sound-Anlage, ein Tablet-PC und ein Mikrofon, so funktionieren Partys mit professioneller Technik einfach besser. Häufig trauen sich die Gäste zu Beginn eher in Gruppen zu singen, daher sollten Sie unbedingt für mindestens 2 Mikrofone sorgen. Störende Kabel sollten dabei vermieden werden. Erfahrungsgemäß sorgt eine professionelle Karaoke-Anlage für einen reibungslosen Ablauf. Dabei sind veraltete Systeme mit CD- oder DVD-Wechslern natürlich längst überholt. 


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2. Die Songauswahl

Geschmäcker sind bekanntlich unterschiedlich. Daher ist eine große Song-Auswahl sehr wichtig. Oldies sind dabei genauso unentbehrlich, wie Schlager oder aktuelle Chart-Hits. Nichts ist schlimmer, als wenn "gesangswillige Gäste" ihren Lieblingssong nicht finden. Gerade für den Start sollten auch viele deutschsprachige Songs verfügbar sein - das ist oft für Anfänger einfacher. Song-Listen sollten sowohl nach Titel, als auch nach Interpret sortiert sein - oder noch besser: eine digitale Datenbank oder eine App können bei der Suche der passenden Songs helfen. Häufig reicht auch schon eine Inspirations-Liste, auf der die bekanntesten Sänger und Sängerinnen aufgelistet sind.  

3. Alles für die Gäste

Im Idealfall sollte der Karaoke-Spaß nicht nur für den aktuellen Performer, sondern auch für alle anderen Gäste ein Spaß sein. Daher bietet es sich an, die Karaoke-Videos mit einem Beamer an eine Leinwand zu werfen. Achtung: Zusätzlich sollte der Performer über einen Monitor verfügen - sonst dreht er dem "Publikum" immer den Rücken zu. Karaoke-Songs, die länger als 4 Minuten gehen, können sehr ermüdend für die Gäste sein. Sie sollten - wenn überhaupt - erst gegen Ende des Abends gesungen werden. 

4. Der Start

Erfahrungsgemäß braucht es immer eine Weile, bis sich die ersten Gäste trauen, zum Mikrofon zu greifen. Folgende Tipps können helfen: 

Identifizieren Sie schon zu Anfang die "Rampensau". In jeder Gruppe gibt es einen oder zwei Menschen, die sich gerne etablieren. Sprechen Sie diese Personen direkt an (aber nicht vor der Gruppe) und bitten Sie sie, die Karaoke-Runde zu starten. Im Idealfall ist es jemand, der gar nicht so gut singt - dann trauen sich die anderen umso mehr. Hilfreich ist übrigens, wenn auf diversen Steh-Tischen in der Nähe ein paar Piccolos oder "Kurze" stehen. Übrigens: Sobald die ersten paar Sänger ihren Auftritt hatten, können Sie sich vor Anfragen kaum retten!

5. Der reibungslose Ablauf

Damit die Stimmung nicht kippt, sollten Sie auf jeden Fall Verzögerungen vermeiden: Das langwierige Raussuchen des nächsten Titels, das "uneinig sein", wer als nächstes singen darf, oder technische Schwierigkeiten sorgen ganz schnell für Frust, statt Lust. Hilfreich ist es, einzelne Karaoke-Runden anzubieten und dazwischen einfach Musik zum Tanzen zu spielen. Jede Runde kann 3 bis 4 Auftritte beinhalten. Während der Musikrunden können sie dafür dann immer schon alles vorbereiten. Tipp: Schauen Sie sich den Karaoke-Manager an, er hilft Ihnen, alles im Griff zu haben! 

6. Anreize schaffen / Wettbewerbe

Sie sollten niemanden zum Singen zwingen. Aber schaffen Sie Anreize. vergeben Sie Punkte, oder für jeden Auftritt kleine Geschenke. Nutzen Sie "Applausometer" oder bei professionellen Karaoke-Systemen ein Punkte-Zähl-System. So können Sie für einzelne Runden oder für den ganzen Abend ein paar Sieger küren. Dabei sollte nicht unbedingt die Gesangs-Qualität, sondern auch der Entertainment-Faktor in die Bewertung einfließen.  

7. Dekoration

Wie auf jeder guten Party sollte es nicht zu hell sein. Sorgen Sie für eine schummerige Atmosphäre, aufgepeppt mit kleinen Lichteffekten, einer Nebel- oder Seifenblasenmaschine. Das müssen Sie noch nicht einmal kaufen, sondern können es ganz bequem mieten.  

Auf Steh-Tischen oder in der Nähe von Sitzgelegenheiten verteilen Sie die Song-Books und Inspirationslisten - so können die Gäste in Ruhe überlegen, was sie gerne singen möchten. Natürlich können Sie - wenn möglich - auch ein Tablet-PC mit digitalen Listen auslegen. Dann sollte es dafür aber einen festen Platz geben. An die Wand können Sie Poster von bekannten Künstlern hängen, oder einfach nur ausgedruckte Namen oder bekannte Song-Titel. So sorgen Sie dafür, dass den Sängern nicht "die Ideen ausgehen". Und wie oben erwähnt: denken Sie an die obligatorischen Sektflaschen auf den Tischen.

8. Spieltrieb wecken

Neben dem einfachen Karaoke-Wettbewerb können Sie auch anderweitig den Spieltrieb Ihrer Gäste wecken: lassen Sie Wetten darüber abschließen, wie viele Punkte ein Sänger erreicht. Oder geben Sie Themen-Runden vor: Nur Songs aus den 80er und 90er-Jahren, nur Rock-Songs, nur Schlager usw. Spielen Sie Geschlechtertausch - Männer dürfen nur noch Songs von berühmten Sängerinnen singen und Frauen nur noch Songs von Joe Cocker oder Elvis Presley. Oder Sie legen eine Jury fest, die nach jedem Auftritt eine - nicht ernst gemeinte - Bewertung abgibt wie bei "Deutschland sucht den Superstar". 

9. Behalten Sie den Überblick

Es macht große Freude, wenn der Abend sich gut entwickelt und viele Leute singen. Häufig übersieht man aber, dass manche beliebten Songs mehrfach performed werden. Zwei Mal das gleiche Lied ist noch akzeptabel, wenn es nicht gerade direkt hintereinander passiert. Wenn aber die dritte Sängerin unbedingt "Atemlos" von Helene Fischer singen will, kann das schon mal zum Stimmungskiller werden. Behalten Sie also den Überblick über die bereits gesungenen Songs. Wollen mehrere Gäste das gleiche Lied singen, organisieren Sie lieber einen Gruppen-Auftritt. Und: halten Sie Alternativen bereit. Häufig reicht bereits ein Stichwort - und der Gast entscheidet sich gerne noch mal um.  

10. Keine Kompromisse

Wenn Sie eine Karaoke-Party anbieten oder bewerben, geben Sie sich nicht mit Alternativen zufrieden. Ein "Lyrics"-Video von Youtube ist keine Karaoke. SingStar auf PlayStation ist keine Karaoke. Denn der Reiz von Karaoke ist, dass die Original-Stimme des Sängers nicht mehr dabei ist. So bleibt genug Platz für eigene Interpretationen. Die Gäste kopieren nicht den Sänger, sondern füllen den Auftritt mit Leben. Auch Apps wie Karafun blenden die Gesangsspur nur digital aus - das mindert die komplette Qualität der Songs. Natürlich - Qualität ist nicht alles - insbesondere bei Karaoke. Hier erwartet niemand eine Stimme wie von Celine Dion und Technik wie von Sennheiser. Aber einen Grund-Qualitätsanspruch sollten Sie schon haben. Und das Wichtigste: Haben Sie Spaß - dann haben es Ihre Gäste auch! 

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